Legislaturziele 2025-2029
Behörde
Schulentwicklung & Qualitätssicherung
«Schule weiterdenken, Vielfalt leben»
Die Sekundarschule setzt den vom Amt für Volksschule definierten Qualitätsrahmen mindestens bis Elementarstufe konsequent um. Die Rezertifizierung des Amts für Volksschule ist bestanden und die definierten Entwicklungsziele werden erfolgreich umgesetzt.
Audit 2027
Die Rezertifizierung des Amts für Volksschule ist bestanden und die definierten Entwicklungsziele werden erfolgreich umgesetzt.
- Die methodischen und didaktischen Ansprüche im Unterricht sind erarbeitet, verschriftlicht und umgesetzt.
- Vereinbarungen zur zyklusinternen und zyklusübergreifenden Beurteilung der Schülerinnen und Schüler sind in geeigneter Form schriftlich dokumentiert.
- Die Lehrpersonen informieren sich bei den Schüler:innen regelmässig über Wirkungen ihres Unterrichts und leiten daraus Schlüsse für den weiteren Unterricht ab.
- Konzeptionelle Grundlagen zum Führungskreislauf und zum Qualitätskreislauf auf Ebene Schulgemeinde sind erstellt und umgesetzt.
- Ein 360-Grad-Feedback aller Interessensgruppen wird periodisch eingeholt. Entlang der gewonnenen und kommunizierten Erkenntnisse erfolgt die strategische Weiterentwicklung der Schule.
- Ein institutionalisierter Dialog zwischen Schulleitung und Lehrpersonen mit Vereinbarungen zum stufenübergreifenden Kompetenzaufbau ist etabliert.
Klassenmodell
„Unser Ziel ist es, gemeinsam das bestmögliche Modell für unsere Schule zu entwickeln – offen, zukunftsorientiert und mit Blick auf die Bedürfnisse der Schüler:innen.“
Schule und Digitalität
- Digitale Möglichkeiten werden konsequent genutzt, um die pädagogischen Ziele zu erreichen.
- Die Qualitätsmerkmale Schule und Digitalität gemäss den Richtlinien des Kantons werden beachtet und umgesetzt.
Kultur und Kommunikation
«Zusammenwachsen, um zusammen zu wachsen»
Die Sekundarschule pflegt einen vertrauensvollen Umgang zwischen Behörde, Schulleitung, Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten und Schülerinnen/Schülern und schafft damit eine gemeinsame Grundlage für die zukünftige Schulentwicklung. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Schulführung ist gestärkt.
- Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrkörper und Behörde ist wiederhergestellt.
- Die interne Kommunikation erfolgt zeitnah, transparent und wertschätzend.
- Die Grundsätze zur externen Kommunikation und zu einem einheitlichen Auftritt der Schule sind schriftlich formuliert. Die Massnahmen daraus werden sukzessive umgesetzt.
- Geeignete Gefässe oder Organe für den Austausch sind geschaffen.
- Eine verbindliche Zusammenarbeit mit den Behörden der abgebenden Primarschulen ist institutionalisiert.
Kostenbewusstsein
«Verantwortungsvoll wirtschaften und gezielt investieren»
Die Sekundarschule Ermatingen, bisher die teuerste Sekundarschule im Kanton Thurgau, gleicht ihre Kostenstruktur vergleichbaren Schulen an.
- Die durchschnittlichen Kosten pro SUS nähern sich den Durchschnittskosten im Kanton an.
- Die Anzahl Schüler pro Klasse entspricht einer durchschnittlichen Sekundarklasse im Kanton Thurgau.
- Beschaffungen von Lehrmitteln, Materialien und Dienstleistungen erfolgen jeweils in Absprache der Schulleitung, basierend auf dem durch die Behörde verabschiedeten Jahresbudget.
- Der Kostenteiler der Schul- und Gemeindebibliothek wird überprüft und gemäss Nutzung der verschiedenen öffentlichen Körperschaften angepasst.
- Ein internes Finanzkontrollsystem IKS wird eingeführt, Kernprozesse (Budgetierung, Budgetkontrolle, Beschaffungen) sind optimiert und dokumentiert.
Schulraumentwicklung
«Vorausschauend planen und Lösungen realisieren»
Die Schulraumentwicklung erfolgt bedarfsgerecht, langfristig und strategisch – in Absprache mit der Primarschulgemeinde und der Politischen Gemeinde.
- Die Entwicklung der Schülerzahlen wurde laufend evaluiert und dabei auch die Bauentwicklung der Gemeinde Ermatingen berücksichtigt.
- Sollten die Schülerzahlen in absehbarer Zeit die vorhandenen Platzreserven übersteigen, wurden daraus der Bedarf an zusätzlichem Schulraum und allfällige Massnahmen abgeleitet.
- Der Kauf von strategischen Landreserven wird geprüft.
- Die Sekundarschule bringt sich aktiv bei der Schulraumplanung der Primarschule und Politischen Gemeinde ein.
Führung und Organisation
«Klar führen, aber gemeinsam gestalten»
Die Sekundarschule leitet aktiv eine Entwicklungsphase ein. Die Sekundarschule verfügt über eine wirksame Führungsstruktur und eine zeitgemässe Organisation. Zuständigkeiten, Abläufe und Entscheidungsprozesse sind klar geregelt und werden von allen Beteiligten getragen.
- Die Schulbehörde hat gemeinsame Führungsgrundsätze
- Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen von Behörde, Ressortvorstehenden, Schulleitung und Mitarbeitenden sind nachvollziehbar definiert, dokumentiert und werden eingehalten.
- Die Entwicklungsphase wird aktiv genutzt, um Führungsprozesse zu stabilisieren und Schulentwicklung als Führungsaufgabe zu etablieren.
- Die strategischen Handlungsfelder gemäss den Legislaturzielen werden koordiniert und strukturiert bearbeitet, ein Projektcontrolling wird wirksam ein- und durchgeführt.
- Die Schulorganisation ist ressourcenschonend und auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Effizienzpotenziale werden systematisch geprüft und genutzt.

